Aktuelles

innoBEA – Innovative Lösungsansätze, Biostimulanzien optimieren, Eiweißgehalte sichern, Anbaukonzepte weiterentwickeln

Operationelle Gruppe:

  • Ingenieurbüro Albrecht und Partner (Leadpartner)
  • Deutsche Saatveredelung AG
  • Interessengemeinschaft der Erzeugerzusammenschlüsse in Sachsen e.V.
  • Dresdener Mühle GmbH
  • A & W FieldScreen GmbH (Auftragnehmer zur Durchführung)

Projektlaufzeit: 2026 – 2028

Sich verändernde Vegetationsverläufe, limitierte Nährstoffinputs, der Wegfall von Wirkstoffen zur Krankheitsregulierung sowie eine stark ertragsorientierte Züchtung neuer Qualitätsweizensorten haben unter anderem schwankende Erträge, abnehmende Proteinqualitäten und eine Zunahme des Krankheits- und Schädlingsdrucks zur Folge.

Infolgedessen unterliegt die Wettbewerbsfähigkeit sächsischer Agrarbetriebe einer steigenden Gefährdung.

Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich das Projekt in den Kulturen Raps, Weizen, Silo- und Körnermais mit der Prüfung innovativer Produkte im konventionellen und ökologischen Landbau. Dazu zählen stressmindernde Biostimulanzien, N-fixierende Bakterien, Ährendünger und alternative Saatgutbehandlungsmethoden. Hierzu werden in repräsentativen Regionen Sachsens mehrjährige Exaktversuche durchgeführt und ausgewertet.

Ziel ist die Einführung statistisch abgesicherter Erkenntnisse bezüglich des anhand von Wetterdaten optimierten Einsatzes eben genannter Produkte in die praxisüblichen Produktionsverfahren der Betriebe.

So soll ein wesentlicher Beitrag zur langfristigen Sicherung einer erfolgreichen Nahrungsmittelproduktion durch sächsische Landwirte gewährleistet werden.